Feederangeln

Die besten Feedermontagen

Das Feederangeln ist eine sehr sensible Angeltechnik, um diversen Friedfischen nachzustellen. Die Rutenspitze ist bei Feederruten sehr fein. Bei einem Biss schlägt die Spitze seitlich aus. Dieses Ausschlagen der Spitze zeigt dem Angler sehr deutlich an, dass ein Biss vorliegt. Nahezu alle Feedermontagen bestehen zumindest aus einem Futterkorb und einem Vorfach mit Haken. Im Unterschied zu den meisten Grundmontagen kann man mit Feedermontagen selbst sehr vorsichtige Bisse exakt erkennen. Im folgenden Artikel erfährst du, wie die zwei erfolgreichsten Feedermontagen beziehungsweise Futterkorb-Montagen aufgebaut sind und wofür sich die jeweilige Montage besonders gut eignet.

1 Laufbleimontage - Die einfache Feedermontage

Die Laufbleimontage ist die wohl einfachste aller Feedermontagen. Sie besteht aus einem Futterkorb, zwei Karabinerwirbel, Vorfach mit Haken und einer Perle. Bei einem Biss spürt der Fisch nahezu keinen Widerstand und kann den Köder problemlos abziehen. Erst wenn sich die Rutenspitze bewegt, merkt der Fisch, dass etwas faul ist und probiert zu flüchten. Hier gilt es dann als Angler schnell zu sein und den Anschlag zu setzen. Ein weiterer Vorteil der Laufbleimontage besteht darin, dass bei einem Schnurbruch der Futterkorb abfällt. Dadurch muss der Fisch nicht ständig das Gewicht des Korbes mit sich ziehen, sollte es zu einem Schnurbruch kommen. Aus diesem Grund wird die Laufbleimontage bei allen Hegefischen wie beispielsweise Ländervergleichen und Weltmeisterschaften eingesetzt. Damit die Montage beim Werfen nicht so leicht verwickelt, verwenden viele Angler ein Anti-Tangle-Boom, welches dafür sorgt, dass sich der Futterkorb nicht so einfach mit dem Vorfach verwickelt.

1.1 So ist die Laufbleimontage aufgebaut

Laufbleimontage

1.2 So wird die Laufbleimontage gebunden - Video

2 Schlaufenmontage - Die verwicklungsfreie Feedermontage

Die Schlaufenmontage ist eine der beliebtesten Feedermontagen und wird von vielen Profis eingesetzt. Im Gegensatz zur Laufbleimontage ist die Schlaufenmontage ein wenig aufwändiger zu binden. Dennoch bringt diese Montage einen entscheidenden Vorteil. Die Schlaufenmontage ist nahezu verwickelungsfrei. Die Funktionsweise der Schlaufenmontage ähnelt ein wenig den Karpfenmontagen mit Selbsthakeffekt. Bei der Schlaufenmontage gleitet der Futterkorb in einer rund 20 – 35 cm langen Schlaufe. Bei einem Biss kann der Fisch so wie bei der Laufbleimontage den Köder abziehen. Der Unterschied liegt darin, dass der Fisch nach ca. 30 cm – je nach Länge der Schlaufe – vom Gewicht des Futterkorbes gestoppt wird und sich somit den Haken selbst in das Maul rammt.

Damit die Schlaufenmontage richtig funktioniert, sollte man darauf achten, dass der Seitenarm (jener Teil, der von der Hauptschlaufe weggeht) seitlich zur Schlaufe abzweigt und nicht mittig. Weiteres sollte man darauf achten, dass der Seitenarm eine gewisse Steifheit aufweist. Dadurch sind Verwicklungen nahezu ausgeschlossen, da das Vorfach beim Auswurf immer um den Futterkorb rotiert. Diese Steifheit erreicht man, indem man eine weitere kleine Schlaufe vorschaltet (siehe Bild unten). Alternativ kann der Seitenarm auch verzwirbelt werden.

2.1 So ist die Schlaufenmontage aufgebaut

Schlaufenmontage

2.2 So wird die Schlaufenmontage gebunden - Video

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